GuWi 1: Offensivspektakel als Reaktion auf das Eintracht-Spiel

Vfr Pfaffenweiler − Spvgg Gundelfingen/Wildtal I (3:9)

Nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen die Eintracht, wollten wir unbedingt reagieren. Die Niederlage, der ungewohnter Kunstrasen, Ausfälle oder angeschlagene Spieler… Haben wir alles abgehakt und von Beginn an entwickelte sich ein rassiges und temporeiches Spiel. Bereits nach drei Minuten konnte M. Weber einen missglückten Klärungsversuch überlegt zur Führung einschieben. Eine Ecke Köpfte I. Ciungu zum 0:2 ein (16. Min.) und L. Gergen erhöhte nach 21 gespielten Minuten nach Sololauf über 30 Meter mit einem Fernschuss auf 0:3. Die Gastgeber aus Pfaffenweiler blieben jedoch trotz klarem Spielstand immer gefährlich, der Anschlusstreffer fiel dann auch verdientermaßen. Nach einem Fernschuss, den D. Müller wiederholt stark abwerte, setzten die die Gäste energisch nach und drückten den Ball über die Linie.  Die Antwort erfolgte aber schnell und L. Gergen erhöhte nach Lauf über rechts und platziertem Schuss auf 1:4. Die Drei-Tore-Führung hielt jedoch nur kurz, da die Gäste nach einer Ecke zum 2:4 trafen – Halbzeit einer berauschenden Party.

In der zweiten Halbzeit bekamen wir die Offensive von Pfaffenweiler dann größtenteils gut in den Griff und vorne machten wir in einer starken Viertelstunde der Sack zu. L. Gergen (54.), N. Heizmann (66.) und L. Webel (69.) erhöhten auf 2:7 durch Flachschuss nach Sanso-Flanke, Fernschuss nach Freistoß und tollem Pass von Sanso in den freien Raum und überlegtem Einschieben. Die Luft war dann phasenweise etwas raus, es sollte nach einer zehnminütigen Verschnaufpause aber nochmal rund gehen. Erst scheiterte Pfaffenweiler per Elfmeter an D. Müller, dann schnürte L. Webel ein Doppelpack nach guter Vorarbeit von Göhringer (82.). Ebenfalls nach guter Vorarbeit durch Göhringer (energischer Ballgewinn am Spielfeldrand und präziser Flanke) traf T. Kanzler freistehend zum 2:9. Den Schlusspunkt setzten die Gastgeber kurz vor Spielende (89.). Ein langer Ball rutschte im Flutlicht unerkennbar durch die GuWi-Hintermannschaft und freistehend vor D. Müller wurde zum 3:9 Entstand eingeschoben.

Das trübte die Freude über eine gute Leistung jedoch nicht mehr. Mit reichlich Selbstvertrauen geht es jetzt in die englische Woche mit dem Nachholspiel gegen Weilertal (Dienstag) und dem Pokal-Viertelfinale gegen Holzhausen (Sonntag).

Patrick Prinz