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Unglückliche Niederlage im Pokal

Erstmals in der Vereinsgeschichte war es der SpVgg möglich, ein Spiel im südbadischen Pokal zu bestreiten. Zu Gast war der Landesligist aus Freiburg-St. Georgen. Die SpVgg zeigte dabei von Beginn eine konzentrierte Leistung und hatte mehr Spielanteile. Die vereinzelten Angriffe von St. Georgen konnten ohne große Mühe vom eigenen Tor fern gehalten werden. Gleichzeitig konnte die SpVgg selbst einige schöne Aktionen in der Hälfte der St. Georgener verbuchen, lediglich der letzte Pass kam zu ungenau. Da man selbst kein Tor erzielte, kam es wie so oft. Einer der seltenen Angriffe von St. Georgen führte zum 0:1. Nach einem vermeidbaren Ballverlust an der Mittellinie wurde der St. Georgener Stürmer Frankus in der Spitzengruppe eingesetzt. Dieser bewies gute Übersicht, seine Chipflanke konnte jedoch eigentlich in höchster Not von Niklas Heitzmann unabsichtlich zum Torhüter geklärt werden. Unverständlicher Weise entschied der Schiedsrichter jedoch auf Rückpass. Während sich die Gundelfinger noch beim Schiedsrichter beschwerten, schalteten die St.Georgener schnell und führten den fälligen Freistoß direkt aus. So musste Schmid-Riese den Ball nur noch über die Linie drücken. Da der Freistoß im 5-M-Raum ausgeführt wurde, ist fraglich ob der Treffer wirklich hätte zählen dürfen.
Die SpVgg schüttelte sich nach dem Gegentreffer kurz, und spielte weiter eine sehr gute Partie. Leider konnten die Stürmer die sich ihnen bietenden Chancen jedoch vorerst nicht nutzen. Dies änderte sich jedoch in Minute 67, als ionut ciungu mit einem beherzten Schuss ins Tor der St. Georgener treffen konnte. Auch danach lies die SpVgg wenige Torchancen zu, stand sicher in der Abwehr und konnte vielversprechende Angriffe fahren. Lediglich ein weiterer Treffer fehlte. In Minute 83 dann der Schock. Aufgrund eines Stellungsfehlers auf der rechten Abwehrseite hatte der St. Georgener Chokr viel Platz und konnte ungehindert in den 16er eindringen. Seine Hreingabe/Schuss war eigentlich harmlos, wurde aber so unglücklich abgefälscht, dass der Ball ins Tor sprang. An diesem Spielstand änderte sich nichts mehr. So musste die SpVgg als Verlierer vom Platz gehen, obwohl sie die dominierende Mannschaft mit mehr Torchancen gewesen ist.


Eric Schleusener